
Zeige soziale Bestätigung nur dort, wo Unsicherheit maximal ist, etwa bei Zahlungsdaten oder Unternehmensverifikation. Kurze Belege mit Quellenangabe genügen: „Vertraut von 2.500 kleinen Unternehmen in DACH.“ Ergänze ein kurzes Zitat, das Nutzen und Sicherheit verbindet. Zu viel Lob wirkt werblich; präzise, glaubwürdige Signale schaffen ruhige Gewissheit im richtigen Moment.

Bitte nie pauschal um Zugriffe. Erkläre gestochen klar, warum Kamera, Kontakte oder Standort gebraucht werden, wie lange, und welche Alternative besteht. Biete eine Vorschau der Erfahrung mit und ohne Freigabe. Zeige, wie Berechtigungen jederzeit widerrufen werden können. Diese Offenheit senkt Abwehrreflexe und macht aus einem gefühlten Risiko eine informierte, reversible Entscheidung.

Dringlichkeitsrhetorik erzeugt Widerstand, besonders bei Erstnutzern. Nutze Nudges, die Sinn und Autonomie stärken: „Du kannst das später ändern“, „Nur zwei Schritte bis zur ersten Aktion“. Kein Countdown, keine Drohungen. Freundliche Konsequenzen, klare Optionen und ruhige, hilfreiche Sprache führen nachhaltiger zum Ziel und hinterlassen Respekt statt Erschöpfung.